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Regionalkrimi: Der Mord geschah im Nachbarhaus
Der Psychopath wohnt nebenan, die Entführung findet im Supermarkt, drei Straßen weiter statt. Regionalkrimis erfreuen sich einer großen Fangemeinde. Sowohl die Zahl der Titel wie auch die der Leser steigt ständig. Der Grund: Beim Regionalkrimi kann der Leser die Story mit konkreten Orten, Geschäften und Personen verbinden. Lokalkolorit dient als Identifikationsmerkmal. Und vor allen Dingen können die Leser sicher sein, dass sie keinen Kriminalroman von der Stange bekommen.
Deutschlandweit erfolgreich: Schwarzwald-Krimis, Allgäu-Krimis, Köln-Krimis und Eifel-Krimis
So lässt der bekannte Krimi-Autor Rieckhoff seinen Helden Hubertus Hummel zwar im Schwarzwald ermitteln, aber seine Fans lieben die Krimis bundesweit. Sehr empfehlenswert ist aber auch der Köln-Krimi von Gisa Klönne – Nacht ohne Schatten. Für dieses packende Werk bekam sie den Friedrich-Glauser-Preis 2009 für den „besten Kriminalroman 2009“ verliehen. Somit dürfen die Leser hohe Erwartungen heben wenn Gisa Klönnes Kommissarin Judith Krieger mit Kollege Manni ermittelt. Dagegen kamen für die beiden Autoren Michael Kobr und Volker Klüpfel als Ermittlungsfeld für ihren bekannten Kommissar Kluftinger immer das Allgäu in Frage. Dieser löste im März 2009 schon seinen vierten Fall – und die Auflage der ersten Bände beträgt schon mehr als 500 000 Exemplare.
Jacques Berndorf: Der König des Regionalkrimis
Der erfolgreichste Autor in Bezug auf Regionalkrimis ist aber eindeutig Jacques Berndorf. Seine „Eifel-Krimis“ wurden bisher mehr als 2,4 Millionen Mal verkauft. Sie gelten bei den Kennern der Branche als Musterbeispiele für Regionalkrimis und überzeugen besonders durch ihre landschaftliche Detailtreue.
